Ein niedrigerer Gesamtverbrauch sagt wenig aus, wenn zugleich weniger produziert wurde. Für die Bewertung einer Anlage sind Verbrauch und tatsächlicher Output gemeinsam relevant.
Vergleichsgrenzen festlegen
Klären Sie, welche Verbraucher zur Messung gehören: einzelne Maschine, Linie oder gesamte Halle. Erfassen Sie Produktionszeit, Bereitschaft und Stillstand getrennt. Sonst können Änderungen an einer Nebenanlage das Ergebnis der betrachteten Maschine überlagern.
Verbrauch auf Gutteile beziehen
Betrachten Sie den Energieeinsatz je Gutteil oder je vergleichbarer Produktionsmenge. Produktmix, Ausschuss und Anlaufphasen beeinflussen diese Kennzahl. Ein Vergleich sollte deshalb unter möglichst ähnlichen Bedingungen erfolgen und die Datengrundlage offenlegen.
Betriebszustände hinterfragen
Lange Bereitschaftszeiten können eine Prüfung von Abschalt- und Wiederanlaufkonzepten begründen. Dabei müssen Prozessbedingungen und betriebliche Freigaben berücksichtigt werden. Einsparungen sollten gemessen werden, bevor sie als Ergebnis eines Projekts kommuniziert werden.