Zeitstempel und Messwerte allein erklären einen Produktionsablauf nicht. Erst Anlagenzustand, Produkt und Signalbeschreibung machen Daten für eine Auswertung nutzbar.
Signale eindeutig beschreiben
Halten Sie Bezeichnung, Einheit, Messbereich und Herkunft jedes relevanten Signals fest. Ein Name wie „Wert_1“ bietet bei einer späteren Auswertung kaum Orientierung. Änderungen an Skalierung oder Zuordnung sollten dokumentiert werden.
Ereignisse zuordnen
Verbinden Sie Messwerte mit Zuständen wie Produktion, Rüsten oder Störung. Prüfen Sie, ob die beteiligten Systeme zeitlich zusammenpassen. Ohne diesen Zusammenhang können Werte aus verschiedenen Prozessphasen fälschlich gemeinsam bewertet werden.
Mit einer konkreten Frage starten
Wählen Sie zuerst eine Frage, etwa welche Unterbrechung die meisten Produktionsminuten kostet. Daraus ergeben sich benötigte Signale und Zeiträume. So bleibt die Datenerfassung überschaubar und dient einem nachvollziehbaren Zweck.